Stadt stellt Starkregen-Gefahrenkarte vor

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Witten: Mit fortschreitender Klimaerwärmung wird es künftig öfter starke Regenfälle geben, davon gehen Experten aus. Um das Risiko für den eigenen Wohnort einschätzen zu können, gibt es jetzt eine Gefahrenkarte für das Stadtgebiet. Dort kann jeder einsehen, ob er an einer gefährdeten Stelle wohnt.

Blaufärbung zeigt, wie hoch das Wasser steht

Die Karte zeigt Überflutungen für einen Starkregen an, wie er im Schnitt alle hundert Jahre vorkommen kann. Je dunkler die Blaufärbung auf der Abbildung ist, desto höher stünde dort das Wasser. Die Stadt will mit diesem Modell auch prüfen, wo sie Schäden vorbeugen kann.

Ausschnitt aus der Starkregenkarte der Stadt Witten© Stadt Witten
Ausschnitt aus der Starkregenkarte der Stadt Witten
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In einigen Städten gibt es laut "Correctiv" offenbar Bedenken, solche Starkregenkarten zu veröffentlichen. Demnach befürchteten die Kommunen, für jeden einsehbare Starkregenkarten könnten die Grundstückspreise einbrechen lassen.

Risikomanager als Ansprechpartner für Anwohner

Die Stadt Witten hat vorsorglich einen Risikomanager eingestellt. Er kümmert sich seit Anfang Juli darum, die städtischen Maßnahmen zu koordinieren. Außerdem ist er zu diesem Thema Ansprechpartner für alle Wittener Haus- und Grundstückseigentümer.

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